Geschichte der Kompanie

Die Schützenkompanie Münster -

ein Verein mit Tradition und Zukunft!

 

Die Wurzeln der Münsterer Schützen gehen bis in das 17. Jahrhundert zurück.

So haben die Schützen aus Münster sowohl am "Bayrischen Rummel" 1703, wie am Napoleonischen Krieg 1796 in Welschtirol, an den Freiheitskämpfen 1809 als Korporalschaft teilgenommen, ebenso auch bei den Kämpfen 1848, 1859 und 1866.

 

1909 wurde unter Hauptmann Ferdinand Sparber eine eigene Fahne geweiht und die Kompanie nahm mit einer Marketenderin und 31 Mann am Landesfestumzug in Innsbruck teil. 1915 rückten 26 Mann unter Hauptmann Thaler mit dem Bataillon Rottenburg an die Südfront aus.

 

 

Nach dem verlorenem 1. Weltkrieg (1914 - 1918) wurden in Tirol alle militärischen Einrichtungen von den Siegermächten verboten und damit auch die Schützenformationen und deren Schießstände.
In Münster wurde nach der Lockerung des Verbotes im Jahre 1921, vom ehemaligen Standschützenhauptmann Alois Thaler, wieder eine Kompanie gegründet.

Im Jahre 1936 erhielt die Schützenkompanie unter Hauptmann Johann Praxmarer (Tischler) eine neue Fahne. Als Fahnenpatin fungierte Stefanie Leitner aus Jenbach

Infolge des II. Weltkrieges von 1939 - 1945 wurde die Schützenkompanie aufgelöst.

Ihre erste Fahne von 1909 ging verloren.
1957 wurde die Kompanie über Iniative von Altschützen wiedergegründet. Zum Hauptmann wurde Ernst Astner gewählt.

Im Jahre 1990 legte Hauptmann Ernst Astner seine Funktion zurück und Obmann Franz Hacher verstarb. Bei der durchgeführten Neuwahl wurden Erich Wohlfahrtstätter zum Hauptmann und Josef Zeindl zum Obmann gewählt.

Josef Zeindl, legte seine Funktion als Obmann nach 22 Jähriger Amtszeit im Jahr 2011 zurück. Hauptmann Erich Wohlfahrtstätter übt diese Funktion bis heute noch aus.